Altes Holzhaus in Ulan Ude
Der Baikal ( Listvyanka)
Am 58. Tag unserer Reise verliessen wir die Mongolei. In Ulaan Bataar hatten wir uns von Tselmeg und Michael verabschiedet. Bei Tselmegs Familie waren wir noch zum Abendessen eingeladen – es gab sehr leckere mit Hackfleisch gefuellte Teigtaschen – und Michael brachten wir am naechsten Morgen zum Flughafen, bevor wir der mongolischen Hauptstadt, die irgendwie noch in der Pubertaet steckt, den Ruecken kehrten und nach Sibirien fuhren.
Genau genommen reisten wir in die Republik Burjatija ein, die zwar verwaltungstechnisch zur russischen Foederation gehoert, sich aber seit 1990 mit der Hauptstadt Ulan Ude eigenstaendig fuehlt. Die Burjaten sind mit den Mongolen verwandt. Da die russischen Kosaken sich nach der Eroberung Sibiriens im 16. Jhdt. burjatische Frauen nahmen, sieht man im Strassenbild auch viele Mischlinge.
Aehnlich erging es uebrigens den Jakuten, Ewenken und Ewenen, die Sibirien frueher als Jaeger und Nomaden bewohnten.
Unser erstes Ziel war der Baikal-See, der mit seiner Laenge von 640 km der groesste und mit 1.624 m auch der tiefste Suesswassersee der Welt ist. Er enthaelt ein Fuenftel der Suesswasserreserven unserer Erde!! Von den 1.500 Fischarten kommen zwei Drittel ausschliesslich im Baikal vor, und es gibt immer noch 10.000 Baikalrobben ( „Nerpa“ ).
Morgen geht es endgueltig zurueck nach Westen. Es sind noch 8.700 km bis nach Hause.
4 Kommentare:
Lieber Falko, lieber Karl,
sicher werdet ihr jetzt doch froh sein, wieder mal Asphalt unter den Rädern zu haben! Habt ihr übrigens mitbekommen, dass es in Ulanbator momentan Unruhen wegen der gerade durchgeführten Wahlen gibt? Dort geht es mit Barrikaden und brennenden Autos etc richtig zur Sache. Hoffentlich betrifft es Tselmeg nicht!
Liebe Grüße und passt weiterhin gut auf euch auf
Anna
Hallo Falko und die anderen Mitstreiter,
nachdem ich ja den blog nun etwas intensiver verfolge, sehe ich das ganze nochmehr mit einem lachenden und einem weinenden Auge. ich hätte einige der Bilder auch selber erleben können. Aber man muss nun mal entscheidungen im Leben treffen!
Wenn ich mir die Bilder so ansehe, muss ich sagen, dass ich mich schon riesig auf die Film- und Fotoaufnahmen im Anschluss an eure Reise freu.
Ich hoffe natürlich euch geht es allen gut und wünsche euch noch weitere tolle Erlebnisse. Bis auf ein baldiges wiedersehen!
es grüßt der Aussteiger
Lieber Falko, lieber Karl,
nachdem ich euch kurz begleiten durfte, bin ich wieder in der Zivilation gelandet. Leider habe ich die Zeitumstellung noch nicht im Griff. Nachts träume ich von der Gobi und bin um 2 Uhr wach. Alles Gute und noch einige Abenteuer auf eurer weiteren Reise
der Löwe
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