Samstag, 12. Juli 2008

Swerdlowsk und die Geschichte der Romanows

Zum Gedenken an die Romanows


Das moderne Ekaterinburg


Dima und die besten Restaurants



Das Swerdlowsk der UdSSR heisst heute wieder Ekaterinburg. Die „Hauptstadt des Uralgebirges“ wurde 1723 gegruendet und gilt seit Peter dem Grossen als „Fenster nach Asien“. Hier lag auch die Sommerresidenz der Romanows. Eigentlich hatte Zar Nikolai II Anfang des 20. Jhdts. die Zeichen der Zeit erkannt und war im Begriff, den Demokra-tisierungsprozess in Russland voranzutreiben. So hatte er bereits ein Parlament, die Duma, gegruendet, in dem die Vertreter aller Landesteile Sitz und Stimme hatten. Den Bolschewiken war diese Entwicklung jedoch nicht recht: Am 17. Juli 1918, also vor fast genau 90 Jahren, wurden Zar Nickolai II, damals 50 Jahre alt, seine Frau Alexandra (46) und seine fuenf Kinder Olga (23), Tatjana (21), Maria (19), Anastasia (17) und Alexej (14) hier in Ekaterinburg erschossen. Ihre Leichen wurden in einem Wald vor der Stadt verbrannt. Auch die Sommerresidenz wurde dem Erdboden gleich gemacht, das Parlament wurde aufgeloest.
Wir besuchten die Stelle, an der die Erschiessung stattgefunden hatte und heute eine Kathedrale steht, und auch das Waldgebiet ausserhalb der Stadt, in dem an jener Stelle ein Kloster an das Schicksal des Zaren und seiner Familie erinnert.
Die viertgroesste Stadt Russlands hat 1,3 Mio. Einwohner und weist die groesste Dynamik aller bisher von uns besuchten russischen Staedte auf. Das moderne Stadtbild gewinnt vor allem durch die Parkanlagen und grossen Wasserflaechen.
Unser Gastgeber Dimitri, kurz Dima genannt, beschaemt uns mit seiner Grosszuegigkeit. Er hatte nicht nur den Besuch im Banja organisiert, sondern lud uns auch zweimal in die besten Restaurants der Stadt zum Essen ein.

3 Kommentare:

Cleo Schling hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Cleo Schling hat gesagt…

haha. ja papa halb nackt im internet. Wenn das mal kein skandal ist, aber gut. Ja ihr scheint ja viel spass zu haben. Ich bin in der schule und im Gegensatz zu letzter woche bin ich mal ein bisschen besser drauf. Ich hatte ein schönes Wochenende und im moment mache ich nicht was ich eigentlich machen sollte in geschichte..aber was solls. haha. Gut also ihr seit ja an schönen örtchen und dein geschichtlicher zusammenhang klingt immer schön. Allerdings tat mir dann der Zar mit seiner Familie leid. Der wollte doch nur gutes. Naja was solls. schöne namen hatten die kinder. sehr nett.Eigentlich gefällt mir nur Alexej, hehe. Ich geh dann mal wieder zurück zur Mejing revolution in Japan.

Grüße cleo

jana hat gesagt…

Hallo Falko!

Ihr kommt ja gut voran! Da wird das ja vielleicht doch was mit der gemeinsamen Geburtstagsfeier... Euch allen weiter eine gute Reise!

Alles Liebe,
Deine Jana