Donnerstag, 17. Juli 2008

Metropole an der Moskwa

Kremlmauer: Wir fahren in Moskau ein


Wiedersehen mit guten Freunden


Stadtbesichtigung bei bestem Wetter


Mein aeltester Freund Gerald und seine Frau Florencia leben derzeit in Moskau, und es war eine Selbstverstaendlichkeit, dass wir sie besuchten. So kam es uns schon ein wenig wie „daheim ankommen“ vor, als wir uns herzlich begruessten.
Moskau war nicht immer die Hauptstadt Russlands. Ein russisches Staatsgebilde gab es erstmals 861. Von der damaligen Hauptstadt Kiew aus baute Fuerst Wladimir das junge Reich aus. Diese erste Bluetezeit nahm mit dem Einfall der Mongolen 1223 ein jaehes Ende. Der Khan, der diesen Teil des mongolischen Riesenreiches regierte, liess allerdings die Fuersten in Amt und Wuerden. Auch die Stadt Moskau, gegruendet 1157, erreichte so als kleines Fuerstentum groessere Bedeutung. 1547 wurde auch in Moskau der erste Zar, Iwan der Schreckliche, gekroent. In seiner Regierungszeit wurden zwar die Mongolen vertrieben, er war es aber auch, der das Land ausbluten liess. In dem losbrechenden Aufruhr wurde Moskau von Krimtataren niedergebrannt.
Erst unter Peter dem Grossen, der 1689 zum Zaren gekroent wurde, kam Russland wieder zur Ruhe. Moskau verlor seinen Hauptstadtstatus, als er den neuen Regierungssitz St. Petersburg bauen liess.
Moskau brannte noch einmal nieder, als Napoleon Anfang des 19. Jhdts. in Russland einmarschierte, zur Hauptstadt der UdSSR machten es erst wieder die Bolschewiken.
Heute entwickelt die Stadt mit ihren fast 15 Mio. Einwohnern eine positive Dynamik, ueberall herrscht eine mitreissende Aufbruchstimmung.
Hier in Moskau verlaesst uns auch Igor und fliegt nach Budapest zurueck, und so brechen wir zweit auf in Richtung St. Pertersburg.

1 Kommentar:

jana hat gesagt…

Hallo Falko!

Wie schön, daß das mit Gerald und Flo doch noch geklappt hat!!! Ich hoffe, Ihr habt eine gute restliche Reise - wir sind ab heute abend unterwegs, in Österreich Campen, so daß ich Deinen Blog erst nächsten Donnerstag wieder lesen kann.

Alles Liebe,
Deine Jana