Flussüberquerung per Fähre
An der Wolga entlang
Kurz hinter Ekaterinburg überqueren wir am 70. Tag unserer Reise den Ural und damit die Grenze zwischen Europa und Asien. Hier am 60. Laenegengrad haben wir genau die halbe Wegstrecke zwischen unserem östlichsten Punkt südlich von Ulaan Bataar ( 110 Grad Ost ) und der Mitte Deutschlands ( 10 Grad Ost ) hinter uns gebracht. Hier verlässt uns auch Wim, der von Perm aus zurück nach Detroit fliegt.
Das mongolische Khanat Sib-Ir, dem Sibirien seinen Namen verdankt, reichte allerdings ueber den Ural hinaus. So war die Stadt Kazan, die wir heute besuchten, Teil jenes Khanats, und auch heute gehoert diese Stadt nicht zu Russland. Sie ist die Hauptstadt der unabhaengigen Republik Tartastan. Kazan liegt am Zusammenfluss der Kama und der Wolga umgeben von einem fruchtbaren huegeligen Tiefland. Im 13. Jhdt. siedelte hier ein Turkvolk aus dem heutigen Nordkasachstan, die „Tartaren“, die auch den Islam hierher brachten. Sie ließen sich auch von den Mongolen, die fuer drei Jahrhunderte die Herrschaft in Sibirien uebernahmen, nicht vertreiben. 1553 wurden die Mongolen von den Kosaken genau hier in Kazan vernichtend geschlagen und danach vom Ural immer weiter ins sibirische Hinterland zurueckgedraengt. Die Tartaren blieben, stellen heute ca. 50 % der Bevoelkerung und haben seit 1991 wieder ihre eigene unabhaengige Republik.
An der Wolga entlang fahren wir weiter nach Nischni Novgorod und Moskau. Wir haben noch 4.000 km vor uns.
Das mongolische Khanat Sib-Ir, dem Sibirien seinen Namen verdankt, reichte allerdings ueber den Ural hinaus. So war die Stadt Kazan, die wir heute besuchten, Teil jenes Khanats, und auch heute gehoert diese Stadt nicht zu Russland. Sie ist die Hauptstadt der unabhaengigen Republik Tartastan. Kazan liegt am Zusammenfluss der Kama und der Wolga umgeben von einem fruchtbaren huegeligen Tiefland. Im 13. Jhdt. siedelte hier ein Turkvolk aus dem heutigen Nordkasachstan, die „Tartaren“, die auch den Islam hierher brachten. Sie ließen sich auch von den Mongolen, die fuer drei Jahrhunderte die Herrschaft in Sibirien uebernahmen, nicht vertreiben. 1553 wurden die Mongolen von den Kosaken genau hier in Kazan vernichtend geschlagen und danach vom Ural immer weiter ins sibirische Hinterland zurueckgedraengt. Die Tartaren blieben, stellen heute ca. 50 % der Bevoelkerung und haben seit 1991 wieder ihre eigene unabhaengige Republik.
An der Wolga entlang fahren wir weiter nach Nischni Novgorod und Moskau. Wir haben noch 4.000 km vor uns.
5 Kommentare:
Während ihr hier so spannende sachen erlebt, darf ich mich selber auf meine mündliche prüfung in englisch vorbereiten. man man man. Ich hoffe ihr genießt die letzten kilometer
bussi
cleo
Ihr Lieben,
seid Ihr überhaupt noch aufnahmefähig? Eure Tour ist phantastisch!
Liebe Grüße
Anna
Hallihallo!
Es meldet sich die Maja gutgelaunt zurück aus München...jetzt seid ihr ja schon bald in Moskau!! Ich freu mich schon, euch bald wiederzusehen!!! Bitte grüßt Gerald und Flo von mir!!
Dickes Bussi,
Maja
Einfach immer wieder beeindruckend, spannend und schön von Euch zu lesen.
Wir suchen aktuell eine größere Wohnung und Emilia und Mama fahren übers Wochenende nach Velden.. wir freuen uns schon.
Emilia schläft jetzt übrigens ganz alleine ein und durch.. natürlich bis auf Ausnahmen. Sie ist jetzt "ein großes Mädchen".
Liebe Grüße und viel gute Reise
von Vroni
Die tragische Geschichte vom zaren Nikolaus II. ist ja im Moment auch ein aktuelles Thema in den Medien hier. Hab heute einen interessanten Artikel gelesen!
Euch weiterhin viel Spaß und weiter tolle Erlebnisse.
Grüße auch von mir an Gerald und Flo und den Rest der Familie
Gruß
Gero
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