Cappuchino und Plattenbau
Das westsibirische Tiefland ist eine der groessten Tiefebenen der Erde. Es wird auch „Gottes unvollendetes Werk“ genannt, weil Gott vergessen hatte, „das Wasser vom Trockenen zu scheiden“. Gut 100 m ueber dem Meeresspiegel gelegen wird diese Ebene von unzaehligen Wasserlaeufen und Seen durchzogen, und ein Drittel der Flaeche sind Sumpfgebieten.
In dieser Tiefebene sind wir seit ein paar Tagen unterwegs, haben gestern Omsk und heute Tjumen einen Besuch abgestattet. In dem Gebiet um Tjumen werden 90 % des russischen Erdgases und zwei Drittel des russischen Erdoels gefoerdert. Damit liegt dieses Foerdergebiet an erster ( Gas ) bzw. dritter ( Oel ) Stelle in der Welt. Jeder dritte Kubikmeter Gas, den Deutschland bezieht, kommt von hier.
Leider sind hiermit auch erhebliche Umweltprobleme verbunden. Durch Undichtigkeiten und Unfaelle versickern durchschnittlich sieben Prozent der Oel-Foerdermenge im Boden, und das Gebiet um Tjumen ist bei Nacht auf Satellitenaufnahmen der hellste Fleck der Erde, weil die bei der Oelforderung anfallenden Gase abgefackelt werden.
Von der Strasse aus sieht man von alledem nichts, Tjumen erlebt man wie auch Omsk und die anderen Millionenstaedte entlang unserer Route in einer positiven Aufbruchstimmung.
Auch die Stimmung in unserem Team ist gut, das Wetter heiss und schwuel, und wir sind gespannt auf Ekatarinburg, das wir morgen erreichen werden. Dimitri, ein Freund von Igor, hat uns derweil in das Banja seines Bruders eingeladen, die russische Variante der finnischen Sauna.
In dieser Tiefebene sind wir seit ein paar Tagen unterwegs, haben gestern Omsk und heute Tjumen einen Besuch abgestattet. In dem Gebiet um Tjumen werden 90 % des russischen Erdgases und zwei Drittel des russischen Erdoels gefoerdert. Damit liegt dieses Foerdergebiet an erster ( Gas ) bzw. dritter ( Oel ) Stelle in der Welt. Jeder dritte Kubikmeter Gas, den Deutschland bezieht, kommt von hier.
Leider sind hiermit auch erhebliche Umweltprobleme verbunden. Durch Undichtigkeiten und Unfaelle versickern durchschnittlich sieben Prozent der Oel-Foerdermenge im Boden, und das Gebiet um Tjumen ist bei Nacht auf Satellitenaufnahmen der hellste Fleck der Erde, weil die bei der Oelforderung anfallenden Gase abgefackelt werden.
Von der Strasse aus sieht man von alledem nichts, Tjumen erlebt man wie auch Omsk und die anderen Millionenstaedte entlang unserer Route in einer positiven Aufbruchstimmung.
Auch die Stimmung in unserem Team ist gut, das Wetter heiss und schwuel, und wir sind gespannt auf Ekatarinburg, das wir morgen erreichen werden. Dimitri, ein Freund von Igor, hat uns derweil in das Banja seines Bruders eingeladen, die russische Variante der finnischen Sauna.
Alle Wege fuehren nach ...


2 Kommentare:
Ihr Lieben,
endlich mal ein "heißes" Foto von Euch! Und bringt ein paar Barrel Öl mit, ist dort sicher billiger als hier!
Anna
Hallo Ihr Abendteurer,
Ihr seid ja wieder voll im Geschehen, aber das ist ja Standart bei Euch. Wenn ich eure Bericht und Bilder sehe, bereue ich es, dass ich wieder in der Zivilisation bin.
Alles Gute für die weitere Fahrt und Gruß an alle
Michael
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