Dienstag, 13. Mai 2008

Eine buddhistische Prozession

Im buddhistischen Tempel von Urgamal


Furgon mit Maidra-Schrein - Der Hamba freut sich ueber die Spende


Mandala - Opferritus am Ortsrand


In Urgamal lernen wir die dritte Religion auf unserer Reise kennen. In dem kleinen Ort treffen wir genau zu dem Zeitpunkt ein, als eine buddhistische Zeremonie vorbereitet wird. Normalerweise ist hier nur ein Moench fuer die religioesen Handlungen verantwortlich, diesmal aber sind zahlreiche Moenche zu Gast, wodurch die Zeremonie aufgewertet wird. Zu Ehren von Maidra Buddha, der demnaechst zur Erde kommen wird, wurde sein Schrein mit Pferd und Kutsche auf einen kleinen Furgon ( Lieferwagen ) geladen. Dieser wurde in einer Prozession im Uhrzeigersinn um den Ort gefahren. Die Dorfbewohner folgten mit Mopeds und Autos.
Immer wieder hielt die kleine Karawane an, und die Moenche vollzogen ein Mandala, eine Opfergabe, um fuer Regen zu bitten. Ueber ein blaues Band, das man sich ueber die Schulter legt, wurden die Glaeubigen „verkabelt“, damit auch ihre Wuensche erfuellt werden koennen. Der Dienstaelteste unter den Moenchen, der „Hamba“ gab uns bereitwillig Auskunft, und wir bedankten uns mit einer kleinen Spende.
Der Buddhismus ist die aelteste und liberalste der grossen Weltreligionen. Ein Buddhist ist warmherzig, hilfsbereit und fuegt niemandem Leid zu. Genau so begegnen uns auch die Mongolen, nur der Wodka laesst sie ihre religioesen Grundsaetze manchmal vergessen.

Keine Kommentare: