Freitag, 23. Mai 2008

Ein Staat hat Angst

Beijing mit zwei Gesichtern

Sommerpalast im Smog
Nach dem Abschlussessen


Nachdem Dschingis Khan China im 13. Jhdt. nach Chr. erobert hatte, machten die Mongolen Beijing zur Hauptstadt des Landes. Das blieb auch so, als die Chinesen die Fremdherrschaft wieder abschuetteln konnten. Doch der Glanz frueherer Jahrhunderte blieb dem Reich der Mitte bis heute versagt. Die „rote“ Dynastie konnte zwar mit der wirtschaftlichen Oeffnung des Landes durch Deng Xiaoping einen ungeahnten Aufschwung und inzwischen auch unuebersehbaren Wohlstand erreichen, dies darf aber nicht darueber hinwegtaeuschen, dass jeder im Land auf Schritt und Tritt beobachtet und kontrolliert wird. Gerade in diesen Tagen ist das Regime aeusserst bemueht, genau dieses Bild nicht nach aussen sichtbar werden zu lassen. Aber diese Website kann z.B. in China nicht geoeffnet werden.
So erlebten wir ein Beijing mit zwei Gesichtern: Das eine umfasst die neu entstandenen Olympia-Anlagen und den in nur drei Jahren fertiggestellten neuen Flughafen, das andere den Sommerpalast und die verbotene Stadt, die die Tradition der letzten Jahrhunderte widerspiegeln, in denen die Herrschenden ihr Volk mit dicken Mauern auf Distanz hielten und halten. Polizei- und Militaerpraesenz sowie Hubschrauber ueber der verbotenen Stadt bei unserem Besuch sprechen eine eindeutige Sprache.
Fuer uns geht dieser erste Teil der Reise damit zu Ende. Am 20. Juni starten wir von Ulan Bator aus zu unserer Rueckfahrt nach Europa. Dann wird dieser Blog seine Fortsetzung finden.

2 Kommentare:

Cleo Schling hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Cleo Schling hat gesagt…

Hehe.....jaja sehr gute geschichte, habe ich grad erst einen test drüber geschrieben, allerdings ist sehr interessant, dass Deng XiaoPing aus dem government rausgeschmissen wurde, weil mao Zedong angst vor authoritätsverlust hatte...dies geschah in der zeit vom Gret Leap forward, allderdings wurde er kurzzeitig wieder Sekretär des government in der Kulturellen Revolution und das durch Liu Shaqui, welcher allerdings kurz danach starb und das stille GAthering zur erinnerung an Liu wurde von polizei niedergeschlagen und somit musste Dieng xiaoping das land fliehen, da er verantowrtlich gemacht wurde. Ich denke das prägt auch die geschichte Chinas da viele bedeutende Leute vertrieben oder eliminiert wurden, da Mao angst vor athoritäts verlust hatte.

so ich hab jetzt schon gepackt und dann werde ich jetzt gleich mal duschen und morgen gehts ins flugzeug. wuhuuuu