Freitag, 18. April 2008

Aralmeerchen

Denkmal fuer Khorkhyt-Ata


Karl verteilt Lollies


Notausgang aus Wassermangel


Uebernachtung am Aralsee


Noch vor 20 Jahren haben in Aralsk die Fischkutter jeden Morgen den Hafen verlassen, um Beute zu machen auf einem See, der eigentlich ein Meer war. Heute liegen die Schiffe auf Grund, aus dem Meer ist eine Seen-Platte geworden und das Wasser so salzig wie im Toten Meer.
Wir haben ein solches verlassenes Schiff geentert und weit entfernt das tuerkisblaue Wasser gesehen, in dem kein Fisch mehr schwimmt.
Am Ufer des Aralsees sind wir auch wieder auf die seit Tagen erste kleine Ansiedlung gestossen. Aqespe heisst der Ort, die Menschen waren sehr freundlich, es gibt eine Schule hier und die Kinder tragen Uniform. Durch die Strassen fegt der Sand und ueberall stehen Kamele herum.
Wir sind stolz auf unsere Fahrzeuge, denn auf den zurueck liegenden 700 km wurden sie sehr strapaziert, haben aber alles klaglos ueberstanden.
Wir sind am West- und Nordufer des Aralsees entlang gefahren, bis wir kurz vor Aralsk die Hauptstrasse erreichten. Heute waren wir in Baikonur, einer russischen Enklave auf kasachischem Boden. Wir hatten gehofft, die Rampe zu sehen, von der aus die Kosmonauten ins All starten. Aber wir wurden ruede abgewiesen: Sperrgebiet, Eintritt verboten!
So sind wir weiter nach Qizilorda gefahren. Khorkhyt-Ata, Musiker und Philosoph aus dem 9. Jhdt. stammt aus dieser Gegend. Er hat das Streichinstrument "Kobyz" erfunden, dessen Form in einem Denkmal fuer ihn aufgegriffen wird.

1 Kommentar:

jana hat gesagt…

Schade, das mit China! Aber Euch trotzdem eine gute weitere Reise!!! Vielleicht denkt Ihr nächsten Montag (28.4.) ans Daumendrücken wegen Peters mündlicher Prüfung...

Alles Liebe, auch von Peter,
Eure Jana