Mittwoch, 23. April 2008

Ein wenig Kultur

Verfallende Festung


Grabmoschee in Turkistan


Von Sauran, einem befestigten Handelsplatz an der Seidenstrasse, gibt es frueheste Berichte aus dem 10. Jhdt. Sauran hatte einen quadratischen Grundriss mit einer Seitenlaenge von 1.000 m, eine maechtige aus Lehmziegeln gebaute Stadtmauer und ein ausgekluegeltes System fuer die Wasserversorgung. So bot man den Karawanen Schutz und Versorgung, aber auch eine Basis fuer den An- und Verkauf von Waren aus Ost und West. Auch fuer die Mongolen war diese Festung im 13. Jhdt. uneinnehmbar; erst als die Einwohner verhungert waren, konnten sie die Anlage stuermen.
Hodzha Achmed Jassawi lebte im 11. Jahrhundert im heutigen Turkistan und war als Nachfolger des Propheten Mohammed angesehen. Er predigte Enthaltsamkeit und verband den Islam mit den existierenden mystischen Glaubenselementen in dieser Region. Ihm ist es zu verdanken, dass die Moslems in Mittelasien nie zu religioesem Fanatismus neigten. Aeusserst beeindruckend durch ihre schiere Groesse und die wunderschoenen Mosaiken aus glasierten Fliesern ist seine Grabmoschee, die im 15. Jhdt. erbaut wurde.

3 Kommentare:

Gaby und Hans hat gesagt…

Lieber Falko,

es ist beeindruckend, wie Du bei all Euren Abenteuern die Kultur des jeweiligen Landes kurz und knapp auf den Punkt bringst.

Besten Gruß
Hans

veronika &boris hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
veronika &boris hat gesagt…

als sie verhungert waren..
einfach unglaublich.